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Die letzten Wochen der Blütephase

Von: Kevin, June 1, 2011

Nach Wochen steigender Spannung ist der lang erwartete Augenblick – die Ernte – endlich zum Greifen nahe. Die Pflanzen sind in den ersten drei Wochen der Blütephase unglaublich schnell gewachsen und haben einen echten Transformationsprozess durchlaufen

 

Nach Wochen steigender Spannung ist der lang erwartete Augenblick – die Ernte – endlich zum Greifen nahe. Die Pflanzen sind in den ersten drei Wochen der Blütephase unglaublich schnell gewachsen und haben einen echten Transformationsprozess durchlaufen, nach dem die langsame Ausbildung der Blüten begonnen hat. Die Anzahl der hervorkommenden weißen Härchen ist unaufhörlich gewachsen und sie bilden den Ausgangspunkt der späteren Blüten, die wir in kindlicher Vorfreude schon sehnlichst erwarten. Nach fünf Wochen Blütephase sollten sich nun auf den Pflanzen harte, THC-triefende Blüten befinden, die immer noch wachsen und sich ausdehnen, jetzt aber den größten Teil ihrer Entwicklung zurückgelegt haben.

Die blühenden Pflanzen sollten noch grün und dabei sehr hübsch sein – und die THC-Produktion sollte auf Hochtouren laufen. Die Blätter, welche die Blüten umgeben, werden immer klebriger und die vielen THC-reichen Harzdrüsen, die sich auf ihnen gebildet haben, werden später genutzt, um daraus einen schönen Batzen Hasch zu gewinnen. Unmittelbar vor der Ernte werden sich vor uns also die Blätter befinden, die wir um die Blüten herum abgeschnitten haben, und auch die größeren Blätter, die ebenfalls THC enthalten – beide legen wir zur Seite, damit sie gut trocknen. Wir werden uns dann auch entscheiden müssen, ob wir Wasserhasch oder Skuff herstellen. Dazu mehr in einem späteren Beitrag.

 “Wenn du deinen Pflanzen keine Überdosis an Dünger verabreicht hast, dann sollte dir schon allein beim Anblick des Gartens das Wasser im Mund zusammenlaufen.”

 Er sollte unter der intensiven NDL-Beleuchtung, welche die zahlreichen THC-Drüsen auf den Blüten und Blättern im Licht zum Funkeln und Tanzen bringt, fabelhaft aussehen. Weil blühende Pflanzen einen zusätzlichen Bedarf an Phosphor und Kalzium haben, geben wir ihnen Plagron PK 13-14 als Extra-Stimulanz für die Entwicklung der Blüten. Diese Substanzen sind in jeder Düngergrundmischung enthalten, aber in geringeren Mengen, und mit PK 13-14 können wir das Defizit ausgleichen. Die Blüten werden infolgedessen härter und kompakter. Als Neuling unter den Growern beginnt man am besten mit einem Düngergrundpaket – Grunddünger, der alle NPKs (Stickstoff, Phosphor und Kalzium enthaltende Substanzen) enthält ; hinzu kommt ein PK 13-14 und ein Wurzelstimulator. Mit diesen Basisprodukten wirst du zweifellos imstande sein, erfolgreich anzubauen und eine großartige Ernte zu erzielen.

 

 

Einige fast vollständig entwickelte Orange Bud -Blüten nach fünf Wochen Blütephase

Eine White Pearl ist nach 6 Wochen Blüte immer noch fleißig an der Arbeit 

Nahaufnahme einer Orange Bud-Blüte nach 6 Wochen Blütephase

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn du die Lage unter Kontrolle hast und es ganz danach aussieht, dass es bei der Ernte keinerlei Probleme geben wird, kannst du eine Reihe zusätzlicher Produkte wie Blütestimulatoren und/oder Booster und Enzyme anwenden. Es macht keinen Sinn, diese relativ teureren Produkte gleich zusätzlich zu verwenden, da sie nur nützlich sind, wenn beim Anbau alles glatt gegangen ist. Da du als relativer Neuling zweifelsohne eine ganze Reihe von Fehlern gemacht haben wirst, werden diese Produkte aller Wahrscheinlichkeit nach zu viel des Guten und kaum von zusätzlichem Nutzen sein. Nachdem an der Überwindung der begangenen schweren Fehler erfolgreich gearbeitet wurde, sind diese Produkte tatsächlich von Wert für die abschließende Ernte. Enzyme sorgen im Medium für die Beseitigung von alten Wurzelresten und den Abbau der Salzkonzentration, die durch das Geben von zusätzlichem Dünger entstanden ist. Wird die gleiche Flasche mit Dünger eine Zeitlang verwendet, ist zu sehen, dass sich am oberen Ende eine weiße, kristalline Ablagerung bildet. Das sind die Salze, die ich meine. Durch die Verwendung biologisch-organischer Dünger wie Plagron kann die Akkumulation von Salzen ebenfalls verringert werden, da diese Dünger wesentlich geringere Konzentrationen enthalten als die bio-mineralischen Dünger.

Töpfe und Uniformität

Die Größe der von uns verwendeten Töpfe ist abhängig von der Anzahl der Pflanzen, die wir anbauen und der Anzahl Wochen Wachstum, die wir ihnen gewähren. Diese Faktoren beeinflussen sich gegenseitig. Wenn wir eine größere Anzahl von Pflanzen unterkriegen wollen, müssen wir kleinere Töpfe nehmen und den Pflanzen weniger Wachstumszeit einräumen. Haben wir beispielsweise 16 Pflanzen auf einem Quadratmeter und geben ihnen eine Wachstumsdauer zwischen 5 und 9 Tagen, dann sind die Pflanzen mit 5-Liter-Töpfen glücklich. Wollen wir diese Anzahl auf 10 Pflanzen herabsetzen und ihnen eine Wachstumsphase von 10-14 Tagen geben, dann benötigen die Pflanzen 7- bis 11-Liter-Töpfe. Umso weniger Pflanzen wir also anbauen, umso größere Töpfe nehmen wir und umso mehr Wachstumszeit gewähren wir den Pflanzen. Der abschließende Ertrag wird mehr oder weniger der gleiche sein, welche Methode auch immer angewendet wird. Der einzige Unterschied besteht in der bis zur Ernte insgesamt investierten Zeit. So wird jemand mit 16 Pflanzen und bei einer gewöhnlichen achtwöchigen Blütephase von Anfang bis Ende etwa zwei Monate und fünf Tage Zeit benötigen. Mit 10 Pflanzen dauert es ungefähr zwei Monate und zwei Wochen, d.h. es würde länger dauern, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.

Vor allem kommerzielle Grower finden es wichtig, in möglichst kurzer Zeit zur Ernte zu kommen. Daher setzen sie oft 20 Pflanzen in einen Quadratmeter und geben ihnen – abhängig von dem verwendeten Medium – nur 1-3 Tage Wachstumszeit. Auf diese Weise können sie alle zwei Monate ernten, wenn sie eine Sorte verwenden, die den Job in 8 Wochen erledigt. Im Allgemeinen blühen Pflanzen mit mehr Sativa-Einfluss länger als jene, die von Indica-Genen dominiert werden. Somit kann man sich bei der Auswahl der Pflanzen ebenso an der Blütephase orientieren wie schließlich an der Wirkung des getrockneten rauchbaren Materials. Wenn du eher ein “Up-High” gegenüber einem schwereren, körperbetonten “Stone” bevorzugst, ist es ratsam, sich für eine Sativa-lastige Kreuzung zu entscheiden, die etwas länger blüht, sagen wir 8-10 Wochen. Selbst dann ist zu berücksichtigen (wenn die Pflanzen aus Samen gezogen werden), dass jede Pflanze einzigartig ist und es in der Auswahl immer frühblühende, normalblühende und spätblühende Individuen geben wird. Wenn du irgendwo liest, dass eine bestimmte Sorte “sehr uniform” ist, so ist damit gemeint, dass es unter den ausgewachsenen Pflanzen in der Zeit bis zur Ernte sehr wenige Unterschiede gibt. Dann ist zu erwarten, dass am Ende 80% der Pflanzen die gleiche Anbauzeit aufweisen, und wenn eine Sorte weniger Uniformität zeigt, treten unter den ausgewachsenen Pflanzen in der Blüteperiode größere Unterschiede zutage. Das ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der bei der Auswahl einer bestimmten Sorte zu beachten ist.

Lüftung

Alle Nährstoffe und das ganze Wasser, welche den Pflanzen während der Blütephase gegeben werden, müssen irgendwo hin. Das Wasser wird über die Blätter der Pflanzen verdunstet und wabert dann ungehindert im gesamten Growraum. Da die Pflanzen zu Beginn der Blüte noch nicht viel Zeit zum wachsen gehabt hatten und recht klein waren, wurde zu diesem Zeitpunkt von den Pflanzen wenig Feuchtigkeit an die Luft abgegeben. Daher war die Luftfeuchtigkeit, wenn überhaupt, eher zu niedrig als zu hoch. Weil unsere Grünpflanzen in einem feuchteren Klima schneller wachsen als in der von NDL-Lampen erzeugten trockenen Wärme, kann in der(n) ersten Woche(n) für eine schnellere Entwicklung und ein rasanteres Wachstum gesorgt werden, indem ein Ansteigen der Luftfeuchtigkeit ermöglicht wird. Ohne einen Luftbefeuchter zu kaufen ist die einfachste Lösung, einen Dimmerschalter am Ventilator anzubringen. Mit einem Dimmer kann die Geschwindigkeit der Entlüftung variiert werden. Einen Dimmer anzuschließen ist praktisch, weil mit ihm das Klima besser beeinflusst werden kann. Und außerdem arbeitet ein Ventilator ohne Dimmer ständig bei voller Drehzahl. Das ist nicht immer notwendig und es wird nicht nur Strom verschwendet, sondern auch mehr Lärm verursacht als unbedingt nötig. Genau genommen ist es nicht der Ventilator selbst, der den Lärm produziert, sondern der Luftstrom, der aus ihm heraustritt. In den ersten Wochen ist es also besser, einen Dimmer zu nutzen; er ermöglicht der Pumpe nicht nur leiser zu arbeiten, es wird auch weniger feuchte Luft abgesaugt, wodurch der Luftfeuchtigkeitsgehalt höher gehalten wird und sich die Sämlinge schneller entwickeln können.

Sobald die Pflanzen größer werden, kann die Pumpe etwas mehr Arbeit verrichten, denn die Pflanzen produzieren immer größere Mengen an Feuchtigkeit und man muss dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit nicht zu weit hochkriecht, wenn um die vierte Blütewoche herum die Bildung der Blüten in vollem Gange ist. Eine zu hohe Feuchtigkeit kann dazu führen, dass bei den steinharten Blüten in den letzten Wochen ihres Wachstums eine Schimmelbildung einsetzt. Bei zu hoher Feuchtigkeit ist die Gefahr größer, dass Feuchtigkeit in die wachsende Struktur der Blüten hinein gelangt und eingeschlossen wird. Diese eingeschlossene Feuchtigkeit kann Schimmel ausbrüten. Bei Grassorten, die besonders harte Blüten entwickeln, ist das Risiko der Schimmelbildung größer als bei Blüten mit einer leichteren Struktur, die bei letzteren den Einschluss von Feuchtigkeit erschwert. Wird an einer Blüte Schimmel festgestellt, ist sie so gut wie verloren, da der Schimmel im Innern schon lange aktiv gewesen ist, bevor er auf der Oberfläche der Blüte sichtbar wird. Hat sich eine Blüte prächtig entwickelt und dann ragt ein seltsames gelbliches Blatt aus seiner Mitte hervor – obwohl sie mit Sicherheit genug Nährstoffe erhalten hat – zieht man es es am besten vorsichtig heraus. Lässt sich das Blatt ganz leicht herauslösen, dann ist die Blüte infiziert.
Es ist also darauf zu achten, dass in den letzten Wochen ein guter Ventilator im Einsatz ist. Für den Anfang bedeutet dies eine Investition, ist aber ein unbedingtes “Muss”, wenn die Ernte reibungslos über die Bühne gehen soll. Der Ventilator sorgt nicht nur dafür, dass die warme, feuchte Luft beseitigt wird, sondern auch dafür, dass frische, CO2-reiche Luft zur Anbaufläche gesaugt wird, wo die Pflanzen fleißig an der Arbeit sind. Sie brauchen die frische Luft, damit sie weiterhin bestens wachsen und blühen können. Achte darauf, dass in den letzten Blütewochen die Luftfeuchtigkeit unter 50% gehalten wird.

Natürlich kann man ohne Ventilator in einem Schrank anbauen und die Tür einen Spaltbreit offenlassen, doch dann erzielt man nicht die besten Ergebnisse. Wenn man etwas macht, dann sollte man sich bemühen, es gut zu machen. Der Dimmer zusammen mit dem Ventilator ermöglichen eine bessere Kontrolle über die Umgebung und ein hervorragendes Klima erhöht den Ertrag und die Qualität der abschließenden Ernte.

Den Lärmpegel niedrig halten

Für jene, die den Anbau neben einem Schlafzimmer betreiben, kann sich das Problem von Beschwerden über den von dem Ventilator verursachten Lärm ergeben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Lärm zu verringern. Da gibt es zunächst und vor allem den oben erwähnten Dimmer, denn ein Ventilator, der nicht auf Hochtouren läuft, macht weniger Lärm. Probiers also aus und lass ihn mit 75-80%-iger Leistung laufen. Daher ist es auch immer am besten, sich für einen Ventilator mit mit einer größeren (statt zu wenig) Leistungsfähigkeit als nötig zu entscheiden. Ein großer Ventilator, der mit halber Geschwindigkeit läuft, macht weniger Lärm als ein kleiner Ventilator, welcher auf Hochtouren arbeitet. Wenn dies nicht genügend hilft, kann man sich den Ventilator in eine isolierende Box einbauen lassen. Einfach einen Luftschlauch an den Ventilator anschließen verringert den Krach schon beträchtlich, weil der Lärm sich nicht sofort ausbreitet, sondern zuerst den Schlauch entlanggeht und die Lautstärke dadurch gedämpft wird. Sollten diese Anstrengungen immer noch nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen, kann ein Schalldämpfer vor den Ventilator montiert werden werden. Der sieht irgendwie einem Aktivkohlefilter ähnlich; eine Metallröhre, welche an dem Ventilator so angebracht wird, dass der erzeugte Lärm erst durch die Röhre muss, wodurch dieser abnimmt. Schließ dann einfach einen normalen Schlauch an den Schalldämpfer an und du wirst sehen, dass der Lärm sehr wirksam “herausgefiltert” wurde.

Die letzten Wochen der Blütephase

Die Blüten werden den Großteil ihrer Entwicklung bis zur sechsten Woche hinter sich gebracht haben, wenn wir eine normal blühende Sorte anbauen. In den letzten beiden Wochen reifen die Blüten fast nur noch und ihre Größe nimmt allenfalls geringfügig zu. Die Blüten, die mit weiß-gelblichen Härchen übervoll bepackt sind, beginnen nun langsam braun zu werden. Abhängig von der verwendeten Sorte und dem Raumklima kann diese Reifung bis zum Ende unterschiedlich lange dauern. Sind etwa 80% der Härchen braun geworden, ist es an der Zeit, die Scheren aus dem Schrank zu holen und sich auf die Ernte vorzubereiten.

 

Da jeder Same einzigartig ist, können zwischen einzelnen Pflanzen, die zusammen angebaut werden, erhebliche Unterschiede hinichtlich Größe, Geruch und Geschmack auftreten


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich kann die Art des High von dem Cannabis auch dadurch beeinflusst werden, indem die Blüten etwas früher oder später geerntet werden. Je länger mit der Ernte gewartet wird, umso “stoniger” wird das Cannabis sein; wird etwas früher geerntet, wird es eher ein “Head High” werden. Du kannst daher selbst entscheiden, wie du es persönlich am liebsten haben willst. Da wir gewöhnlich dazu neigen, den goldenen Mittelweg einzuschlagen, machen wir uns an die Ernte, wenn 80% der Härchen braun sind. Dabei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass manchmal durch die Beeinflussung des Klimas oder Herumstümpern mit der Feuchtigkeit die weißen Härchen braun werden können. Wegen einiger brauner Härchen kann man noch nicht sicher davon ausgehen, dass die Pflanze tatsächlich reift. Eine absterbende oder von Schimmel befallene Blüte entwickelt ebenfalls braune Härchen. Bei der Ernte handelt es sich nicht um eine exakte Wissenschaft – aber kurz gesagt: Sind die meisten Härchen braun und einige der untersten Blüten haben noch weiße Härchen, kann man bedenkenlos zur Tat schreiten und mit dem Schneiden beginnen. Bei dieser Achtzig Prozent-Kalkulation muss die Pflanze als Ganzes berücksichtigt werden. Um Erfahrungen mit verschiedenen Arten von Highs zu machen, könntest du vielleicht in verschiedenen Zeitabschnitten ernten wollen, um nach dem Trocknen jede Probe einem Testsmoke zu unterziehen.

 

Dieser Orange Bud ist offensichtlich reif, was an den bunten Haaren deutlich zu erkennen ist

Manchmal trifft man auch unter den Pflanzen auf abnorme Freaks – wie bei dieser Blüte auf einem großen Blatt 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn das Ende näher rückt, stellt man fest, dass eine Sorte mit ihren Nährstoffen länger auskommt als die andere. Eine K2 beispielsweise wird mit ihrer Pflanzennahrung länger auskommen, d.h. sie darf in den letzten eineinhalb Wochen nicht mehr gedüngt werden. Die Pflanzen behalten dennoch ihr frisches Grün, die Farbe der Härchen wird dunkler, die Blüten reifen langsam und bekommen ein prächtiges Aussehen mit der wundervollen THC-Schicht, die über alle verstreut ist. Da in dem Medium noch viele Pflanzennährstoffe übrig geblieben sind (wie viel genau hängt von dem genutzten Medium ab) und auch die Blätter beträchtliche Mengen von ihnen enthalten, stellen wir für die letzten eineinhalb bis zwei Blütewochen die Düngung ein.

Beim hydroponischen Anbau wird mit der Düngung erst fünf Tage vor Schluss aufgehört, da beim Anbau nur in Wasser gelbliche Verfärbungen sehr schnell auftreten können. In mit Erde gefüllten Töpfen, auf Kokos oder ähnlichem sind immer noch eine ganze Menge Nährstoffe übrig, die verbraucht werden müssen. Wenn die Düngung der Pflanzen eingestellt wird, nehmen sie alle noch verfügbaren Nährstoffe aus dem jeweiligen Medium auf und nutzen diese. Danach saugen sie die Blätter aus, um auch noch deren Nährstoffe herauszukriegen. In anderen Worten: Auch nach Beendigung der Düngung wird die Pflanze immer noch mehr als genug Nährstoffe zur Verfügung haben. Blütestimulator kann weiterhin verwendet werden, wenn er nicht nährstoffhaltig ist. Die Blätter verfärben sich langsam gelb – ein Anzeichen dafür, dass nur noch sehr wenige Nährstoffe in den Blüten bis zur Ernte zurückbleiben werden. Auf diese Weise spart man auch für einige Tage oder Wochen die Ausgaben für Dünger. Die Gelbfärbung ist deshalb eine gute Sache, weil mit übermäßig vielen Nährstoffen in den Blüten nichts gewonnen wäre. Schließlich, in der letzten Woche oder einige Tage vor der Ernte, können einige größere Blätter der Pflanzen entfernt werden, was einem einige Schneidearbeit erspart, mehr Licht zu den untersten Blüten durchlässt und ihnen dadurch bessere Möglichkeiten gibt, in letzter Minute an Gewicht zuzulegen, bevor sie unter die Schere kommen. Dann gibt es in den letzten Wochen nur noch wenig tun außer die Früchte zu genießen, welche die Ursache deiner Aufregung waren…

Nächstes Mal mehr zur Ernte – Zeit genug, um die Scheren zu wetzen!


Diese Serie wird in Zusammenarbeit mit Plagron herausgebracht, besuchen Sie die Seite www.plagron.nl

 

 

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